Um die Automatisierung der Omnichannel-Marktbearbeitung mit Blick auf Künstliche Intelligenz (KI) gezielt voranzutreiben, setzen Entscheider zunehmend auf Marketing Mix Modelling als strategisches Instrument. Dabei geht es nicht nur um die geschickte Orchestrierung von Touch-points, sondern vor allem darum, deren Wirkung zu optimieren und den ROI zu maximieren. Der Schlüssel dazu liegt in der «smarten Simplifizierung».
Autor: Christoph Spengler
Dem Druck der Omnipräsenz entkommen
Sich auf den Kunden einlassen
Datengetrieben ungenutzte Potenziale sichtbar machen
gezielte Konfiguration erfordert: Welche Kanäle sollen wann aktiviert werden? Weiter beobachten wir, dass immer mehr Unternehmen den Versuch wagen, mehr Richtung Always-on zu gehen und eine Verlagerung von paid zu owned Touchpoints stattfindet. Eine der zentralen Herausforderungen, um dies zu bewerkstelligen, ist vor allem die Verknüpfung der digitalen und analogen Welt. Hier setzt 360°TOUCHPOINT an, indem es eine nahtlose Verbindung zwischen analogen und digitalen
Kanälen schafft und so eine ganzheitliche Steuerung entlang der gesamten Customer Journey
ermöglicht – ob owned, paid oder earned. Aus dieser Vogelperspektive wird Erfolgssteuerung
in der Marktbearbeitung möglich. Moderne KI und Marketing Automation bieten auf der Umsetzungsebene Möglichkeiten, die durch datengetriebene Ansätze wie das Marketing Mix Modelling (MMM) optimal ausgeschöpft werden können.
Der Optimierungsalgorithmus berechnet in einem ersten Schritt auf Grundlage der erhobenen Daten den optimalen Touchpoint-Mix: Mit welcher Kombination am meisten Zielpersonen erreicht werden (Maximierung von Total Audience TAM).
Praxisbeispiel:
360°TOUCHPOINT-Analyse mit dem dazugehörigen Mix-Modelling zeigte, dass nur 33 davon tatsächlich relevant waren.
- Schritt 1: Durch die Priorisierung und Optimierung dieser Touchpoints
konnte das Marketingbudget effizienter eingesetzt und die Performance erheblich gesteigert
werden. - Schritt 2: Die gewonnenen Erkenntnisse wurden in die Marketing Automation transferiert, was eine personalisierte Zielgruppenansprache ermöglichte, die den Erfolg weiter erhöhte.
stärkte die ganzheitliche, interdisziplinäre Perspektive die Zusammenarbeit und motivierte dazu, gemeinsame Ziele zu erreichen. So konnte die Transformation breit abgestützt im Unternehmen vorangetrieben werden.
Fazit: Smarte Simplifizierung zahlt sich aus
optimale Ergebnisse zeigt und so den Returnon-Marketing (ROMI) maximiert. Die smarte
Simplifizierung ermöglicht gleichzeitig, die Digitalisierung und den Komplexitätsabbau im Unternehmen breit abgestützt weitervoranzutreiben.
Transformationssteuerung: Drei zentrale Schritte
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- 360°TOUCHPOINT-Analyse: Eine umfassende Analyse aller analogen und digitalen Kontaktpunkte entlang der Customer Journey macht das Verhalten der Zielgruppen messbar. Dies umfasst alle Owned-, Paid- und Earned-Touchpoints – auch solche, die
bislang nicht aktiv genutzt werden. - Marketing Mix Modelling (MMM): Auf Basis dieser Daten können durch Advanced Analytics die Leistungsfähigkeit bestehender Prozesse bewertet und Optimierungs-potenziale identifiziert werden. Zudem ermöglicht MMM die Entwicklung völlig neuer, datenbasierter Mix-Strategien.
- KI-gestützte Optimierung: Mit den gewonnenen Erkenntnissen lassen sich Prozesse wie Leadgenerierung spezifisch auf Produkte und Zielgruppen zuschneiden und kontinuierlich verbessern.
- 360°TOUCHPOINT-Analyse: Eine umfassende Analyse aller analogen und digitalen Kontaktpunkte entlang der Customer Journey macht das Verhalten der Zielgruppen messbar. Dies umfasst alle Owned-, Paid- und Earned-Touchpoints – auch solche, die
Accelerom AG - Mit «smarter Simplifizierung» das Potenzial von KI nutzen - 03 / 2025
